Am vergangenem Mittwoch packten die "Kleinen Jugendlichen" des BSB ihre Schlafsäcke und Feldbetten ein und fuhren zum wie jedes Jahr zu Fronleichnam in das Dörfchen Kessel bei Goch. Das dortige Pfarrheim von Burgsteinfurts ehemaligen Kaplan Norbert Hürter wurde schnell zum kombinierten Ess-, Schlaf-, Spiel- und Disco Heim umfunktioniert. Alles das in einem Raum sorgte Anfangs bei den Neulingen für etwas Verwirrung, aber man gewöhnte sich schnell ein. Donnerstags, als es endlich aufhörte zu regnen, setzten sich alle auf die mitgebrachten Fahrräder um, mit einem kleinen Umweg durch den angrenzenden Reichswald, nach Goch zum Eis essen zu fahren. Doch leider fing es auf dem Rückweg schon wieder an zu regnen. Aber man hatte noch Glück. Kaum angekommen, die Regenjacken hingen noch nicht ganz am Harken, ging ein heftiger Gewitterschauer nieder. Freitags wurde dann schon die Sonnenmilch verteilt. Bei herrlich blauem Himmel mit Schäfchenwolken war eine Kanutour angesagt. In Zweierkajaks ging es von Goch über den Fluss Niers zurück nach Kessel. Nach Wettpaddeln und Wasserschlacht waren alle wieder pitsch nass. Nachmittags besuchte man das Freizeitbad "Goch Ness". Döppen, spritzen, aber auch Saltos vom ein Meter Brett ließen die drei Stunden nicht lang werden. Abends wurde noch lange draußen gespielt. Am Samstag wurden die mitgebrachten Kletterutensilien ausgepackt. Der Reichswald mit seinen hohen alten Bäumen lud zum Klettern, Abseilen und Balancieren ein. Gut gesichert stellten alle ihren Mut unter Beweis. Anschließend schaute mann noch kurz im Naturfreibad vorbei. Die angegebenen 20°C Wassertemperatur suchte man leider vergebens. Aber nach kurzer Gewöhnung wurden die Badeinseln mitten im See geentert und in Beschlag genommen. Abends wurde dann lecker gegrillt, um für die anschließende Discoparty gestärkt zu sein. Ein schöner, letzter Abend wurde gefeiert. Der Sonntag Morgen war dann wieder regnerisch. Nach dem Frühstück wurde eingepackt, aufgeräumt und geputzt. Natürlich gemeinsam, wie alle Tage auch das Kochen und Spülen zusammen mit den Jugendlichen organisiert wurde. Dann ging es noch einmal ins "Goch Ness". Noch einmal drei Stunden toben. Der Rückweg im strömenden Regen war dann wie gewohnt recht ruhig. Bis auf den Bullifahrern fielen fast allen die Augen zu. Nach zwei Stunden Fahrt waren die Eltern froh, ihre Kinder nach einem ruhigen Wochenende zu Hause, wieder in Empfang nehmen zu dürfen. Besonders freute sich das Team um Stephan Daratha, das Manon Wacker, Niklas Abeln und Max Kösters, die selber schon vor einigen Jahren als Kinder mit gefahren waren, in diesem Jahr als Betreuer einen sehr guten Job machten.
eingetragen am 15.06.2009 22:19:00 von Jens Kösters